Was nichts kostet, taugt auch nichts
Mittwoch, 9. Dezember 2009Der Genuss von Musik durch Videostreaming nimmt ständig zu. Allein Youtube verzeichnet mittlerweile pro Jahr mehrere Milliarden Musikvideostreams in Deutschland. Diverse nationale Anbieter haben inzwischen vergleichbare Angebote aufgebaut. RTL ermöglicht mit Clipfish den interaktiven Zugriff auf Musikvideos, ProSiebenSat1 ist Eigentümer von MyVideo. Die Plattform Sevenload wird von Burda und der Telekom finanziert. Alle Web-2.0-Dienste sind kostenlos und die Anbieter versuchen, ihr Geschäft durch Werbeschaltungen zu finanzieren. Obgleich die Geschäftsmodelle zu einem erheblichen Teil auf der Nutzung vorproduzierter und Coypright-geschützter Musik basieren, sind die Inhaber der Urheberrechte ein paar Jahre lang nicht einmal gefragt worden, was sie von der Werbefinanzierung und Vermarktung ihrer Musik im Netz eigentlich halten.
