Artikel-Schlagworte: „Schadensersatz“

Gericht: 15 Euro pro Song Schadensersatz für Filesharing

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ein Jugendlicher, der zwei Musikstücke in eine Internet-Tauschbörse eingestellt hatte, muss den betroffenen Rechteinhabern insgesamt 30 Euro Schadenersatz zahlen. Das hat das Landgericht Hamburg in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschieden. Die klagenden Musikverlage hatten eine Summe von insgesamt 600 Euro gefordert.

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CTS Eventim will millionenschweren Schadensersatz von Live Nation

Freitag, 16. Juli 2010

Der Online-Tickethändler CTS Eventim AG pocht im Streit mit dem Wettbewerber Live Nation nun auf Schadensersatz in Millionenhöhe.

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Bushido des Plagiats für schuldig befunden

Donnerstag, 25. März 2010

Hamburg – Das Hamburger Landgericht hat Bushido für schuldig befunden, bei 13 seiner Tracks fremde Songfragmente plagiiert zu haben, berichtet die “Frankfurter Allgemeine”. Der Rapper soll den geschädigten Musikern, der wenig bekannten französischen Gothic-Band Dark Sanctuary, nun 63.000 Euro Schadensersatz zahlen. Zudem müssen elf Alben beziehungsweise Sampler aus dem Handel genommen und geschreddert werden.

Das Gericht hat festgestellt, dass Bushido unter anderem bei “Bloodsport”, “Goldrapper”, “Es ist ok” und “Wieder von der Skyline zum Bordstein zurück” sogenannte Loops aus Songfragmenten der Franzosen benutzt hat. Von seinem Erfolgsalbum “Von der Skyline zum Bordstein zurück” wurden acht Tracks als Plagiate eingestuft. Richter Bolko Rachow bemängelte insbesondere, dass der Rapper teils brutale Liedtexte über die plagiierten Songfragmente gelegt hatte: “Da hätte man fünfmal fragen müssen. (…) Bushido hat sich mit fremden Federn geschmückt.”

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Men at Work – Welthit “Down Under” geklaut?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Jahrelang wurde es vermutet, nun ist es klar. Teile des Welthits “Down Under” der Band “Men at Work” sind geklaut. Der australische Richter stellte fest, dass die Flötenpartie aus dem 1934 veröffentlichten Pfadfinderlied “Kookaburra Sits in the Old Gum Tree” stammt. Die Rechte an dem Pfadfinderllied liegen bei dem Musiklabel Larrikin Music und die könnten nun von der Band Schadensersatz und Lizenzgebühren verlangen.

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Filesharing-Prozess: Richterin legt Urteilsbegründung vor

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Schlechte Noten für den Professor: In dem Zivilverfahren gegen den US-Studenten Joel Tenenbaum hat die vorsitzende Richterin das schriftliche Urteil vorgelegt. Im August hatte das Gericht Tenenbaum der Urheberrechtsverletzung durch Filesharing in 30 Fällen für schuldig befunden und die Geschworenen den Schadensersatz auf 675.000 US-Dollar (450.000 Euro) festgesetzt. In ihrem abschließenden Urteil bestätigt Richterin Nancy Gertner den Schuldspruch und entscheidet über weitere Unterlassungsforderungen der klagenden US-Musikunternehmen. Gertners schriftliche Begründung ist darüber hinausauch eine Standpauke für Tenenbaums Verteidigung unter Führung von Harvard-Professor Charles Nesson.

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