Streit über 360-Grad-Tempo bei Live Nation
Donnerstag, 12. Juni 2008In Kalifornien versuchen zwei Kanadier derzeit, ihre beruflichen Differenzen auszuräumen. Zwischen Live-Nation-CEO Michael Rapino und Chairman Michael Cohl ist ein handfester Streit über die Zukunft des Veranstaltungskonzerns ausgebrochen. Es geht dabei vor allem um die Umsetzung der 360-Grad-Strategie.
Obwohl sich Cohl und Rapino eindeutig zu den Rundumverträgen mit Acts wie Madonna und Jay-Z bekennen, herrscht Uneinigkeit über die Ausdehnung des Konzepts. Rapino will es vorsichtig angehen, um Live Nation und die betreffenden Abteilungen an das neue Geschäftsmodell zu gewöhnen. Cohl indes drängt und will zügig weitere Verträge mit namhaften Künstlern abschließen. Aktuell geht es dem Vernehmen nach um einen umfassenden Deal mit Shakira.
