Last.fm Musikentdeckungsfunktion mit Suchtpotenzial
Freitag, 26. November 2010Last.fm hat mit dem Recsplorer ein neues Tool zur Entdeckung von Musik veröffentlicht. Es kann süchtig machen.
Last.fm hat mit dem Recsplorer ein neues Tool zur Entdeckung von Musik veröffentlicht. Es kann süchtig machen.
Ab sofort weist das Radioportal Last.fm Nutzer nicht nur auf Musikstücke nach ihrem Geschmack hin, sondern auch auf Konzerte und Festivals in ihrer Nähe. Dazu greift das nach eigenen Angaben weltweit größte Internetradio auf eine Datenbank mit 1,6 Millionen Veranstaltungen zu. In den USA und Großbritannien gab es das Feature bereits 2009, in Deutschland hat es dieses Jahr Premiere.
Das Empfehlungsnetzwerk für Musikfreunde Last.fm stellt nach zwei Jahren seinen kostenfreien On-Demand-Streaming-Dienst ein. Das vermeldet Netzwertig.com. Demnach werden zukünftig auch keine Musikvideos mehr auf Lastfm gehostet, sondern von externen Seiten, wie Youtube und Vevo bezogen.
In einem Blogientrag gab Last.fm gestern bekannt, sich wieder auf die eigentliche Mission von Last.fam zu konzentrieren und den Nutzern zu helfen, “das Beste aus der von ihnen gehörten Musik zu machen, indem sie alle Lieblingslieder auf einer Plattform haben, auf Last.fm”, so Mathew Ogle von Last.fm in seinem Blogpost.
Noch immer arbeitet YouTube defizitär, das soll sich ändern: Der neue Musikvideokanal “Disco” konkurriert mit Last.fm und soll exklusive Werbekunden anziehen.
Musikvideos im Netz? Alter Hut. Und dennoch wurde die Revolution in den vergangenen Wochen gleich mehrmals ausgerufen. Mitte Dezember etwa startete der Web-Musikkanal Vevo, dieser Tage öffnet Googles Videoportal YouTube die Tore seiner Disco.
Music Discovery Project – so der vollständige Name – ist ein kleines Werkzeug, mit dem Nutzer auf Basis vorgefertigter Zusammenstellungen eigene Abspiellisten erstellen können. Gibt man einen Namen ein, spuckt der Rechner eine Liste mit 40 offiziellen Musikvideos von einer Handvoll Künstlern aus, die in irgendeiner Verbindung zum Gesuchten stehen. Diese Liste kann man sortieren, ergänzen, speichern und anderen zeigen.
Cupertino – Apple hat sich für eine neue Application das Musikportal Last.fm ins Boot geholt. Die Plattform liefert Informationen zu Konzerten weltweit an Apple, dessen Anwendung den Usern dadurch Daten zu Shows in jeder beliebigen Stadt auf ihr iPhone oder ihren iPod Touch anzeigen kann.
Die Konzerte können auf der jeweiligen Stadtkarte oder aufgelistet dargestellt werden. Detailinfos zu den einzelnen Veranstaltungen bietet die App ebenfalls an. Zudem werden Kommentare anderer Besucher der Show angezeigt. Die Anwedung ist für einen Preis von 2,39 Euro zu haben und soll kostenfrei erweitert werden können, sobald Updates programmiert wurden.
London – Nachdem bereits das Gründer-Team des Online-Portals Last.fm zwei Jahre nach der Übernahme durch den US-Konzern CBS im Sommer dieses Jahres seinen Weggang ankündigte, verlassen weitere Last.fm-Veteranen das Unternehmen.
So wird nach Angaben von “Billboard” Jonas Woost, Head Of Music, das Unternehmen mit Sitz in London zum 2. Oktober verlassen, genau wie System Architect Russ Garrett und Senior Developer Johan Oskarsson.
http://www.musikmarkt.de/site/start/il/1/bid/43688/ridtb/69/pid/1
Seit es personalisierbare Webradios gibt, haben viele Hörer den traditionellen Sendern den Rücken gekehrt. Dienste wie Last.fm, Imeem oder Pandora finden heute ein Millionenpublikum. Das langfristige Geschäftsmodell dieser Dienste ist jedoch alles andere als gesichert. Vor allem die vergleichsweise überhöhten Urheberrechtsabgaben drohen den Webstreaming-Radios das Genick zu brechen. Pandora-Chef Tim Westergren spricht in der “Washington Post” vom “letzten Gefecht” des Webcasting.
Der Münchner Streaming-Service Roccatune ist das erste Angebot in Deutschland, das seinen Nutzern eine personalisierte Musikbibliothek kostenlos zur Verfügung stellt. Anders als etwa bei Last.fm lassen sich gezielt Playlists anlegen. Dafür finanziert sich das Angebot komplett über Werbung. Am Freitag relauncht Roccatune seine Homepage und startet eine Community-Funktion. Im Gespräch mit MEEDIA gibt CEO Constantin Thyssen Auskunft über eine erzwungene Namensänderung, Finanzen und die Musikindustrie.
Internet-Radios in den Vereinigten Staaten müssten drastisch erhöhte Copyright-Abgaben zahlen – einigen droht nun offenbar die Pleite.
Das weltweit führende Social Music Network Last.fm verpasst sich mit einer neuen Version nicht nur ein zeitgemäßes Outfit, sondern spendiert einige neue Features. Glück hat, wer diese ausprobieren kann, ohne von den Last.fm-Servern auf eine Geduldsprobe gestellt zu werden.