London – Die britische Musikbranche hat zwei neue Kampagnen gestartet: Die eine richtet sich an die Regierung, die ihre Strukturen überdenken soll, um der Kreativindustrie besser unter die Arme greifen zu können, berichtet “Music Week”. Eine zweite Initiative zielt auf die Konsumenten ab, denen der Wert von Musik wieder nähergebracht werden soll.
Die “Music Matters”-Kampagne werde mittlerweile von einem “Kollektiv all derer unterstützt, die in und um die Musikbranche arbeiten”, zitiert “Music Week” Niamh Byrne, Head of Creative Content bei Universal Music und die treibende Kraft hinter der Initiative. Es hätten sich bereits Händler wie 7digital und HMV angeschlossen. Im Gegensatz zum “Home Taping Is Killing Music”-Motto der 1980er Jahre sollen Musikkonsumenten mit der neuen Initiative nicht zurechtgewiesen, sondern eher umerzogen werden. “Es geht um das Überleben von Musik und die Richtung, die wir ihr geben wollen. Um eine Zukunft zu haben, muss Musik für die Konsumenten einen Wert haben”, erklärt Chris Morrison, Manager von Bands wie Blur und Gorillaz.
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