ACTA: Bundesregierung erwärmt sich für Transparenz

Deutsch­land setzt sich gemein­sam mit 13 ande­ren EU-​Mitgliedsstaaten für mehr Trans­pa­renz bei den Ver­hand­lun­gen zum geplan­ten inter­na­tio­na­len Anti-​Piraterie-​Abkommen ACTA ein. Das teilte ein Spre­cher des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Jus­tiz (BMJ) auf Anfrage von heise online mit. Anders lau­tende Berichte unter ande­rem von Ver­hand­lungs­be­ob­ach­tern aus den Nie­der­lan­den rüh­ren laut dem Spre­cher ver­mut­lich daher, dass das Minis­te­rium hier einen Kurs­wech­sel voll­zo­gen und sich erst kürz­lich der Erklä­rung der “Fri­ends of Trans­pa­rency” unter den EU-​Mitgliedsstaaten ange­schlos­sen habe.

Zum Arti­kel

Springer legt Musikmagazin Sounds auf Eis

Axel Sprin­ger wird nach MEEDIA-​Infos auf abseh­bare Zeit keine wei­te­ren Aus­ga­ben des Musik­ma­ga­zins Sounds mehr auf den Markt brin­gen. Die Aus­gabe, die im Novem­ber erschien, war die letzte. Sprin­ger hatte die legen­däre Print­marke Sounds im Jahr 2008 als mono­the­ma­ti­schen Rolling-​Stone-​Ableger reak­ti­viert und Hefte zu The­men wie “50 Jahre Musik­fern­se­hen”, “Rebel­len”, “60 Jahre deut­scher Pop” und zum Tod von Michael Jack­son pro­du­ziert. Ein kom­plet­tes Aus will man bei Sprin­ger nicht bestätigen.

Zum Arti­kel

Live Nation Entertainment nimmt 2009 5,7 Milliarden US-​Dollar ein

Los Ange­les — Live Nation und Ticket­mas­ter Enter­tain­ment haben zum ers­ten Mal nach der im Januar voll­zo­ge­nen Fusion eine gemein­same Jah­res­bi­lanz vor­ge­legt. So setzte Live Nation Enter­tain­ment 2009 5,667 Mil­li­ar­den US-​Dollar (4,167 Mil­li­ar­den Euro) um. 4,181 Mil­li­ar­den US-​Dollar (3,07 Mil­li­ar­den Euro) davon ent­fal­len auf Live Nation.

Aller­dings hat der Ver­an­stal­ter auch ein Minus von 52,4 Mil­lio­nen US-​Dollar (38,5 Mil­lio­nen Euro) bei den Betriebs­ein­künf­ten vor­zu­wei­sen, wohin­ge­gen Ticket­mas­ter dort ein Plus von 96,1 Mil­lio­nen US-​Dollar (70,7 Mil­lio­nen Euro) erreicht. Das gemein­same berei­nigte EBITDA liegt bei 444,4 Mil­lio­nen US-​Dollar (326,8 Mil­lio­nen Euro).

Zum Arti­kel

Größte russische Tauschbörse gesperrt

Rus­si­sche Behör­den sperr­ten zum ers­ten Mal eine Web­site wegen Urhe­ber­rechts­pro­ble­men. Die Platt­form ist indes längst wie­der unter neuer Adresse aufgetaucht.

Rutra​cker​.org Neues Zuhause: Die Web­site ist mit allen Ein­trä­gen unter neuer Adresse wie­der auf­ge­taucht Allein 35 000 Alben aus dem Bereich Rock, kom­plette Staf­feln der US-​Serie „Lost“, „Fringe“ oder „Scrubs“ und jede erdenk­li­che Soft­ware für Windows-​PCs bis hin zum iPod Touch: Die Web­site tor​rents​.ru war bis dato eine Spiel­wiese für rus­sisch­spra­chige Inter­net­nut­zer quer durch alle Alters­klas­sen, mit der sich etwa die neu­es­ten Kino-​Blockbuster mit weni­gen Klicks auf die Fest­platte zau­bern ließen. 

Zum Arti­kel

Dieter Gorny eröffnet erste CeBIT Sounds!

Han­no­ver — Die CeBIT Sounds!, die die­ses Jahr vom 2. bis 6. März in Han­no­ver ihre Pre­miere fei­ert, wird von Die­ter Gorny, dem Vor­sit­zen­den des Bun­des­ver­ban­des Musik­in­dus­trie, eröff­net. Die erst­mals statt­fin­dende Musik­messe hat sich zum Ziel gesetzt, Musik– und IT-​Branche näher zusammenzubringen.

Neben Panels und Work­shops sor­gen ver­schie­dene Künst­ler für Live-​Unterhaltung. Als erste Acts wur­den unter ande­rem Den­nis Lisk, der mit den Abso­lu­ten Begin­nern einige Charts­er­folge fei­erte, die ost­frie­si­sche Band Enno Bun­ger, Sän­ger Pohl­mann, die Köl­ner Band Timid Tiger sowie Jas­per angekündigt.

Zum Arti­kel

Spotify mit schwerem Start in den USA

Mit sei­nen kri­ti­schen Äuße­run­gen über wer­be­fi­nan­zierte Musik­dienste sorgte Warner-​Konzernchef Edgar Bron­f­man inter­na­tio­nal für Auf­se­hen. “Kos­ten­lose Strea­ming­an­ge­bote brin­gen die Musik­bran­che unterm Strich nicht voran”, hatte Bron­f­man bei einer Tele­fon­kon­fe­renz im Anschluss an die jüngste Bilanz­prä­sen­ta­tion des US-​Musikmajors wis­sen las­sen: “Soweit es War­ner Music betrifft, wer­den wir die­sen Platt­for­men keine Lizenz erteilen.” 

Zum Arti­kel

Apples Countdown: bald zehn Milliarden Songs bei iTunes heruntergeladen

Cuper­tino — Seit 2003 bie­tet Apple die Mög­lich­keit, Songs via iTu­nes her­un­ter­zu­la­den. Am 11. Februar begann nun der offi­zi­elle Count­down: wie lange wird es noch dau­ern, bis der zehn mil­li­ar­denste Down­load statt­fin­den wird? 

Apple vers­rpicht dem glück­li­chen User, der iTu­nes die Zehn-​Milliarden-​Marke über­schrei­ten lässt einen Ein­kaufs­gut­schein im Wert von 10 000 US-​Dollar. Mit­ma­chen kann jeder, der älter als zwölf Jahre ist und in einem der Teilnehmer-​Länder wohnt. Wei­tere Regeln sind auf der Apple-​Homepage zu finden. 

Zum Arti­kel

Google löscht Musik-​Blogs

Die zum Inter­net­kon­zern Google gehö­ren­den Blog-​Plattform Blog­ger hat einige popu­läre Musik-​Blogs offen­bar nach Beschwer­den über angeb­li­che Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen gelöscht. Die Betrei­ber der Blogs Pop Tarts Sucks Toas­ted, Mas­ala, I Rock Cleve­land, To Die By Your Side, It’s a Rap und Living Ears waren von Blog­ger infor­miert wor­den, ihr Blog sei nach einer wei­te­ren Beschwerde und wie­der­hol­ten Ver­stö­ßen gegen die Nut­zungs­be­din­gun­gen gelöscht worden. 

Zum Arti­kel

Flattr: Pirate Bay-​Gründer Peter Sunde will Paid Content revolutionieren

Immer die­ses Gejam­mer bei den Bezahl­in­hal­ten – vor allem das der noch zöger­li­chen Publis­her: Der Nut­zer würde nicht mit­spie­len, Wer­bung habe noch nicht aus­ge­dient, wir machen es dann aber nicht alleine – und über­haupt: “Märkte im Inter­net soll­ten nicht mehr als einen Klick zum Kau­fen brau­chen, sonst wer­den sie nicht ange­nom­men!” Der letzte Satz stammt von Chris­toph Keese, dem Public Affairs-​Überchef des Springer-​Imperiums. Nun, die 1-​Klick-​Lösung hat Sprin­ger ja gefun­den – auf dem iPhone, über das der Ver­lag Bou­le­vard– und News-​Apps für eine monat­lich Pau­schale ver­tickt. War es eine eigene Lösung? Nein. Apple musste erst das Ange­bot schaffen.

Zum Arti­kel

EMI auf strammem Sparkurs

Major record label EMI is plan­ning “radi­cal cost cuts, inclu­ding a fur­ther reduc­tion in its 3,500-strong work­force,” in a bid to make the com­pany more attrac­tive to inves­tors, the Tele­graph repor­ted. Terra Firma, the pri­vate equity firm that acqui­red EMI for $4.7 bil­lion before the reces­sion hit, is see­king an addi­tio­nal more than $160 mil­lion from inves­tors, in order to meet loan repay­ment dead­lines and prevent a pos­si­ble take­over by len­der Citigroup.

Zum Arti­kel