Archiv für März 2010

Universal Music im Gespräch mit der EMI Music Group

Mittwoch, 31. März 2010

London/New York – Nach aktuellen Informationen sollen die Gespräche über eine Auswertung des Recorded-Music-Katalogs von EMI via Universal Music in Nordamerika wieder aufgenommen worden sein, berichtet die “New York Post”. Ursprünglich soll der finanziell angeschlagene EMI-Konzern für die Vermarktung des eigenen Repertoires, das auch Beatles-Material enthält, 150 Millionen US-Dollar pro Jahr verlangt haben. Nun steht eine Summe von 300 Millionen Dollar für die Vertriebsrechte für die kommenden fünf Jahre im Raum. Käme ein solcher Deal zustande, würde EMI die meisten Geschäftsaktivitäten in den USA wohl deutlich zurückfahren, heißt es dazu weiter.

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VUT Nord lädt ein: Podium “Verkauf es selbst”

Mittwoch, 31. März 2010

Hamburg – Das Hamburger Musikforum des VUT Nord veranstaltet am 12. April ein Podium zum Thema “Verkauf es selbst!”. Branchenvertreter werden hierbei über aktuelle Entwicklungen im Bereich Direkt-Marketing berichten.

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UK: Neue Kampagnen zielen auf Konsumenten und Regierung ab

Dienstag, 30. März 2010

London – Die britische Musikbranche hat zwei neue Kampagnen gestartet: Die eine richtet sich an die Regierung, die ihre Strukturen überdenken soll, um der Kreativindustrie besser unter die Arme greifen zu können, berichtet “Music Week”. Eine zweite Initiative zielt auf die Konsumenten ab, denen der Wert von Musik wieder nähergebracht werden soll.

Die “Music Matters”-Kampagne werde mittlerweile von einem “Kollektiv all derer unterstützt, die in und um die Musikbranche arbeiten”, zitiert “Music Week” Niamh Byrne, Head of Creative Content bei Universal Music und die treibende Kraft hinter der Initiative. Es hätten sich bereits Händler wie 7digital und HMV angeschlossen. Im Gegensatz zum “Home Taping Is Killing Music”-Motto der 1980er Jahre sollen Musikkonsumenten mit der neuen Initiative nicht zurechtgewiesen, sondern eher umerzogen werden. “Es geht um das Überleben von Musik und die Richtung, die wir ihr geben wollen. Um eine Zukunft zu haben, muss Musik für die Konsumenten einen Wert haben”, erklärt Chris Morrison, Manager von Bands wie Blur und Gorillaz.

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UK-Studie: Jugendliche für Legalisierung von Filesharing

Dienstag, 30. März 2010

London – Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat eine neue Studie zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Demnach sind 44 Prozent der zwölf- bis 15-jährigen im Vereinigten Königreich der Meinung, dass kostenloses Herunterladen von Inhalten legal sein sollte.

Hingegen waren 38 Prozent der Befragten der gegenteiligen Überzeugung. 18 Prozent gaben an, dazu keine Meinung zu haben. Zudem fand Ofcom heraus, dass männliche Kinder und Jugendliche eher dazu tendieren, kostenloses Filesharing als legal anzusehen.

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Italienern bleibt Zugriff auf Pirate Bay verwehrt

Dienstag, 30. März 2010

Mailand – Die italienische Musikindustrie wehrt sich weiterhin gegen den schwedischen BitTorrent-Tracker Pirate Bay. Bereits seit 2008 wird die Website in Italien blockiert. Der Fall wurde kürzlich erneut aufgenommen, bei dem ein Gericht die Fortsetzung der Sperre veranlasste.

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BMG Rights kauft Elvis und die Sex Pistols

Montag, 29. März 2010

Die Musikfirma BMG Rights Management geht weiter auf Einkaufstour. Die Berliner Firma wird das New Yorker Pattenlabel Cherry Lane Music Publishing mit 66 000 Songs erwerben. Cherry Lane hält unter anderem Musikrechte an Carey, Elvis Presley und den Sex Pistols
Nach Unternehmensangaben sei bereits eine verbindliche Vereinbarung getroffen worden. Am Wochenende wurden die 60 Mitarbeiter in den USA informiert. „Der Erwerb von Cherry Lane ist ein weiterer Schritt beim Aufbau unseres Musikengagements in guter Partnerschaft mit KKR. BMG Rights Management sichert sich mit dieser Transaktion einen starken Auftritt und eine gut ausgebaute Infrastruktur im wichtigsten Musikmarkt der Welt“, sagt Thomas Rabe, Finanzvorstand und Aufsichtsratschef von BMG Rights.

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UK: Kings Of Leon brechen Album-Download-Rekord

Montag, 29. März 2010

London – Die Kings Of Leon auf der Überholspur: Ihr Longplayer “Only By The Night” (Sony Music) hat in den UK vor kurzem die Marke von 250.000 verkauften Alben knacken können. Laut der Official Charts Company, ist es somit das meistverkaufte digitale Album im UK. Es ist außerdem das einzige digitale Album, das sich mehr als 200.000 Mal verkaufte.

Den vier US-Musikern auf den Fersen ist Lady Gaga mit ihrem Debütalbum “The Fame” (Universal Music), das vermutlich innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate ebenso 200.000 Mal heruntergeladen sein wird.

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YouTube Outage: How Much Revenue Do Labels Lose?

Montag, 29. März 2010

YouTube went down because of “technical issues” for an unspecified period this morning (March 25). So Billboard.biz calculated the likely impact on the major labels from an outage on the video site.

According to TubeMogul analysis, Vevo videos were getting 14 million views per day through YouTube. Warner Music Group videos received 9.3 million views per day. Throw in a very conservative estimate of 6 million views per day for EMI and that’s 29.3 million views per day for the four majors on a global basis.

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Deutsche Telekom, Vodafone und o2 planen iTunes-Klon

Freitag, 26. März 2010

Ah, die Auflehnung kann beginnen, hat ja auch lange genug gedauert. Gemunkelt wurde schon seit einiger Zeit – es hieß, die verfeindeten deutschen Netzbetreiber seien darin übereingekommen, dass Apple mal endlich einen Schuss vor den Bug bräuchte. Der Pakt der Telcos, dem neben der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica unter anderem auch die France Télécom und China Mobile angehören, will schon bis zum Jahresende einen gigantischen iTunes-Klon ins Netz stellen. Anders als die Apple-Lösung soll der neue Multimedia-Shop aber für “alle Endgeräte” zugänglich sein und darüber hinaus “sämtliche medialen Inhalte” bieten, berichtet die “Financial Times Deutschland“. Dazu zählen nicht nur Songs und Filme, sondern auch News-Artikel, Videoreportagen und Audio-Interviews. Der Telekom scheint es bei dem Plan immanent wichtig zu sein, diesen Store tatsächlich geräteunabhängig zu entwickeln: Apps für Tablets und Smartphones, netzbasierte Zugänge für Einfach-Handys.

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Eric Whitacre Chor-Collage

Freitag, 26. März 2010

Es soll nochmal einer sagen, YouTube bringe nur Schrott hervor: Der Komponist Eric Whitacre hat mit Menschen aus zwölf Ländern via YouTube einen virtuellen Chor geformt. 243 einzeln per Webcam aufgezeichnete Stimmen ergeben zusammen ein wunderschönes Werk.

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