Archiv für Februar 2010

Dieter Gorny eröffnet erste CeBIT Sounds!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Hannover – Die CeBIT Sounds!, die dieses Jahr vom 2. bis 6. März in Hannover ihre Premiere feiert, wird von Dieter Gorny, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Musikindustrie, eröffnet. Die erstmals stattfindende Musikmesse hat sich zum Ziel gesetzt, Musik- und IT-Branche näher zusammenzubringen.

Neben Panels und Workshops sorgen verschiedene Künstler für Live-Unterhaltung. Als erste Acts wurden unter anderem Dennis Lisk, der mit den Absoluten Beginnern einige Chartserfolge feierte, die ostfriesische Band Enno Bunger, Sänger Pohlmann, die Kölner Band Timid Tiger sowie Jasper angekündigt.

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Spotify mit schwerem Start in den USA

Montag, 15. Februar 2010

Mit seinen kritischen Äußerungen über werbefinanzierte Musikdienste sorgte Warner-Konzernchef Edgar Bronfman international für Aufsehen. “Kostenlose Streamingangebote bringen die Musikbranche unterm Strich nicht voran”, hatte Bronfman bei einer Telefonkonferenz im Anschluss an die jüngste Bilanzpräsentation des US-Musikmajors wissen lassen: “Soweit es Warner Music betrifft, werden wir diesen Plattformen keine Lizenz erteilen.”

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Apples Countdown: bald zehn Milliarden Songs bei iTunes heruntergeladen

Freitag, 12. Februar 2010

Cupertino – Seit 2003 bietet Apple die Möglichkeit, Songs via iTunes herunterzuladen. Am 11. Februar begann nun der offizielle Countdown: wie lange wird es noch dauern, bis der zehn milliardenste Download stattfinden wird?

Apple versrpicht dem glücklichen User, der iTunes die Zehn-Milliarden-Marke überschreiten lässt einen Einkaufsgutschein im Wert von 10 000 US-Dollar. Mitmachen kann jeder, der älter als zwölf Jahre ist und in einem der Teilnehmer-Länder wohnt. Weitere Regeln sind auf der Apple-Homepage zu finden.

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Google löscht Musik-Blogs

Freitag, 12. Februar 2010

Die zum Internetkonzern Google gehörenden Blog-Plattform Blogger hat einige populäre Musik-Blogs offenbar nach Beschwerden über angebliche Urheberrechtsverletzungen gelöscht. Die Betreiber der Blogs Pop Tarts Sucks Toasted, Masala, I Rock Cleveland, To Die By Your Side, It’s a Rap und Living Ears waren von Blogger informiert worden, ihr Blog sei nach einer weiteren Beschwerde und wiederholten Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht worden.

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Flattr: Pirate Bay-Gründer Peter Sunde will Paid Content revolutionieren

Freitag, 12. Februar 2010

Immer dieses Gejammer bei den Bezahlinhalten – vor allem das der noch zögerlichen Publisher: Der Nutzer würde nicht mitspielen, Werbung habe noch nicht ausgedient, wir machen es dann aber nicht alleine – und überhaupt: “Märkte im Internet sollten nicht mehr als einen Klick zum Kaufen brauchen, sonst werden sie nicht angenommen!” Der letzte Satz stammt von Christoph Keese, dem Public Affairs-Überchef des Springer-Imperiums. Nun, die 1-Klick-Lösung hat Springer ja gefunden – auf dem iPhone, über das der Verlag Boulevard- und News-Apps für eine monatlich Pauschale vertickt. War es eine eigene Lösung? Nein. Apple musste erst das Angebot schaffen.

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EMI auf strammem Sparkurs

Donnerstag, 11. Februar 2010

Major record label EMI is planning “radical cost cuts, including a further reduction in its 3,500-strong workforce,” in a bid to make the company more attractive to investors, the Telegraph reported. Terra Firma, the private equity firm that acquired EMI for $4.7 billion before the recession hit, is seeking an additional more than $160 million from investors, in order to meet loan repayment deadlines and prevent a possible takeover by lender Citigroup.

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USA: Web-Radios gewinnen an Beliebtheit

Mittwoch, 10. Februar 2010

New York – Nach Angaben von “Music Week” ist das Web-Radio in den USA auf dem aufsteigenden Ast. Zurzeit seien es 60 Millionen Hörer, bis 2015 könnte die Zahl auf 77 Millionen steigen.

Die Zahlen stammen von dem Analyse-Unternehmen Bridge Ratings. 84 Prozent der Web-Radio-Hörer gaben an, sie hörten regelmäßig für mindestens fünf Minuten Online-Radio. Die Web-Radio-Angebote bieten spannende Möglichkeiten, neue Künstler zu entdecken, so die Befragten gegenüber Bridge Ratings.

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Men at Work – Welthit “Down Under” geklaut?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Jahrelang wurde es vermutet, nun ist es klar. Teile des Welthits “Down Under” der Band “Men at Work” sind geklaut. Der australische Richter stellte fest, dass die Flötenpartie aus dem 1934 veröffentlichten Pfadfinderlied “Kookaburra Sits in the Old Gum Tree” stammt. Die Rechte an dem Pfadfinderllied liegen bei dem Musiklabel Larrikin Music und die könnten nun von der Band Schadensersatz und Lizenzgebühren verlangen.

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Die neuen Strategien der Musikmagazine

Dienstag, 9. Februar 2010

Wenn am 26. Februar das neue Album der Dreampopper von Beach House in Deutschland erscheint, werden alle Interessierten bereits wissen, wie es sich anhört und ob sich ein Kauf lohnt. Seit November letzten Jahres kursieren die Songs im Internet – das wieder einmal schneller war. Zu schnell für die hiesigen, an die Veröffentlichungstermine der Alben gebundenen Musikmagazine. Die Hörer, die Tag für Tag das Internet nach neuer Musik durchforsten, sind längst nicht mehr auf die Filterfunktion der Fachmagazine angewiesen.
Der gedruckte Musikjournalismus macht momentan eine harte Zeit durch. Das sieht auch Max Dax, Chefredakteur der Spex, so und beschloss gemeinsam mit seiner Redaktion einen radikalen Schritt: die Verbannung der klassischen Plattenkritik. An ihre Stelle setzt die Redaktion seit der Januar/Februar-Ausgabe das sogenannte “Pop-Briefing”. Dort werden zwar immer noch Alben besprochen, aber das gleich von drei bis vier AutorInnen. Im redaktionseigenen Intranet werkeln diese in einem Zeitraum von 60 Tagen an den Besprechungen, können immer sehen, was der andere macht, sich gegenseitig korrigieren und aufeinander Bezug nehmen. Für Max Dax ist klar, dass die Spex “die Musikkritik damit auf eine ganz andere Ebene bringt”.

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Deutschland ist Spitze beim digitalen Musikangebot

Montag, 8. Februar 2010

Das digitale Musikangebot in Deutschland ist größer als in anderen Ländern. Das geht aus dem Digital Music Report 2010 hervor. Danach können deutsche Konsumenten bei 41 geprüften und legalen Online-Services mehr als 11 Millionen Titel erwerben. Das Spektrum reicht von sogenannten À-la-carte-Download-Angeboten zum Herunterladen einzelner Songs oder Alben (z. B. iTunes, Musicload, Amazon oder Saturn) über Abo-Modelle wie Napster bis hin zu Hard- und Software-Bundles wie Nokia comes with Music. Mit diesem breiten Digitalangebot liegt Deutschland nach Erhebung der IFPI weit vor Schweden mit 32 Online-Musik-Services, Brasilien (28), den UK (26) und sogar vor den USA mit 19 Musikplattformen im Internet. Das gab der Bundesverband Musikindustrie e. V. am Dienstag in Berlin bekannt.

„Der Konsument hat eine breite Auswahl verschiedener Online-Musikangebote. Die Konkurrenz in Deutschland ist größer als in vielen anderen Ländern, wo die Märkte stark von Apples Musikservice iTunes dominiert werden“, sagte Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) in Berlin. Allerdings seien die Verbraucher im Vergleich zu denen in den USA oder in England traditionell etwas konservativer und kauften weiterhin mehr CDs als die Verbraucher anderer Länder. Der Digitalanteil liege deshalb heute erst bei rund 10 Prozent, wachse aber um 20 bis 30 Prozent pro Jahr. „Bereits 2013 soll sich die Zahl der Digitalkäufer in Deutschland von derzeit fünf Millionen auf 15 Millionen verdreifachen“, so Michalk weiter.

Grundlage für die Erhebung sind Informationen aus dem Worldwide Directory of Digital Music Services der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Die Liste wird einmal jährlich aktualisiert und ist sowohl über die Website www.pro-music.org als auch im Digital Music Report zu finden. Der Digital Music Report 2010 kann von der Internetseite des BVMI kostenlos heruntergeladen werden.