Archiv für Januar 2009

iTunes U mit Infos deutscher Universitäten

Dienstag, 13. Januar 2009

Lehrmaterialien und Neuigkeiten von Bildungseinrichtungen über iTunes erhältlich

In Kooperation mit vier deutschen Universitäten hat Apple auch hierzulande sein Angebot iTunes U gestartet. Über den iTunes Store werden kostenlos Podcasts, Video- und Audiodateien, Vorlesungen, Skripte und andere Lehrmaterialien für Windows- und Mac-Nutzer zur Verfügung gestellt.

In den USA und Kanada startete iTunes U als spezieller Bereich in Apples Downloadshop iTunes bereits im Mai 2007 mit namhaften Universitäten. Mitte 2008 wurde iTunes U auch auf Australien, Großbritannien, Irland und Neuseeland ausgedehnt.

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BITKOM veröffentlicht neuen Leitfaden zum Urheberrecht

Dienstag, 13. Januar 2009

Mit seinem am 13. Januar 2009 erschienenen Leitfaden »Der richtige Umgang mit dem Urheberrecht – Leitfaden zum legalen Kopieren nach §§ 53 ff. UrhG« will der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) über die seit dem 1. Januar 2008 gültigen Regelungen für private Vervielfältigungen informieren und Musik-Nutzern aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen die Anfertigung von Mix-CDs etc. weiterhin legal möglich ist. So betont BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder, dass Regelungen zur Pirateriebekämpfung durch die jüngsten Änderungen des Urheberrechts strenger geworden seien, bei Beachtung einiger Grundregeln könnten aber beispielsweise Musikstücke nach wie vor für Freunde oder private Feiern zusammengestellt werden.

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DRM-freie iTunes-Titel enthalten persönliche Daten

Dienstag, 13. Januar 2009

Apple bietet seine über iTunes verfügbaren Musiktitel teilweise ohne DRM an. Von wem die Titel stammen, lässt sich dennoch zurückverfolgen. Denn die gekauften Dateien enthalten Daten des iTunes-Zugangs.

Durch den Verzicht auf digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management, DRM) lassen sich die bei iTunes gekauften Musikstücke frei kopieren und auch auf anderen Hardwareplayern als dem iPod speichern und wiedergeben. Ab sofort bietet Apple rund 8 von 10 Millionen Musiktiteln ohne DRM über iTunes-Plus an.

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Guitar Hero 3 macht mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz

Montag, 12. Januar 2009

Musik-Computerspiele regen zum Erlernen echter Instrumente an

Geschafft! Laut Activision-Blizzard überspringt zum ersten Mal ein einzelnes Computerspiel die magische Marke von einer Milliarde Dollar Umsatz. Gelungen ist das Guitar Hero 3: Legends of Rock, das inzwischen den Verkauf von echten Gitarren ankurbelt.

Mike Griffith, Chef von Activision, gab auf der CES 2009 in Las Vegas bekannt, dass erstmals ein einzelnes Computerspiel mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz erzielt. Dabei handle es sich um das von seinem Unternehmen im November 2007 veröffentlichte Guitar Hero 3: Legends of Rock. Die mit der Musikspielserie erzielten Markterfolge sind beeindruckend: Griffith berichtet, dass Bands, die in Guitar Hero enthalten sind, anschließend zwischen 15 und 843 Prozent mehr Umsatz mit Downloads erzielt hätten. Die Ausgabe Guitar Hero: Aerosmith habe sich in der ersten Woche gut dreimal so oft verkauft wie das letzte Album der Band.

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SanDisk und Labels verkaufen Songs für vier Cent

Freitag, 9. Januar 2009

 

Schon bei der ersten Vorstellung der slotMusic-Karten von SanDisk waren die Reaktionen der Branche eher skeptisch. Das Format vermochte nicht gleich alle zu überzeugen. Nun erweitern die Amerikaner ihr Konzept mit einer neuartigen Komponente. In Zusammenarbeit mit dem “Billboard”-Magazin bietet der Speicherspezialist nun den slotRadio-Player an, der mit 1000 vorinstallierten Songs in den Handel kommt. Die Auswahl der Titel in verschiedenen Genres übernimmt dabei das Fachmagazin.

 

 

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Musicload ab April DRM-frei

Donnerstag, 8. Januar 2009

Joachim Franz, Vice President Musicload

Darmstadt – Nachdem Apple künftig DRM-freie Musik aller vier Majors anbieten will, zieht das deutsche Download-Portal Musicload nach: Bis April dieses Jahres stellt die Plattform nach eigenen Angaben nahezu seinen kompletten Musikkatalog inklusive der Repertoires der vier Majors auf das kopierschutzfreie MP3-Format um.
“Unser Ziel war immer, als einer der ersten Anbieter im deutschsprachigen Raum die komplette Umstellung auf das MP3-Format zu realisieren”, so Joachim Franz, Vice President Musicload. “Wir setzen bewusst auf dieses Audioformat, da es das am weitesten verbreitete ist, und nur die Verwendung von MP3 eine maximale Nutzungsfreiheit für den Verbraucher sicherstellt. Wir erwarten, dass von der vollständigen Abschaffung des DRM ein starker Impuls für den digitalen Musikmarkt ausgehen wird.”

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Ist DRM am Ende?

Donnerstag, 8. Januar 2009

Unter allgemeinem Applaus hat Apple endlich angekündigt, für den iTunes Store künftig bei Titeln aller großen Labels [ticker:121237] auf digitalen Kopierschutz zu verzichten]. Zuvor hatte sich der Computerriese mit den drei Majors Sony, Universal und Warner auf ein variables Preismodell verständigt, um das es monatelangen Streit gegeben hatte. Die drei Branchengrößen wollten sich Vorreiter EMI nicht ohne weiteres anschließen, das britische Label hatte schon im Frühjahr 2007 auf digitales Rechtemanagement (DRM) verzichtet. Auch der deutsche Anbieter Musicload folgt dem Beispiel. Bei anderen Anbietern wie Akuma gibt es ohnehin nur kopierschutzfreie Musik, ebenso bei Amazon.com – allerdings noch nicht in Deutschland.

Der Beifall ist durchaus berechtigt, denn für den digitalen Musikvertrieb ist der weitgehende DRM-Verzicht des Marktführers ein Durchbruch. Doch ist DRM damit längst nicht Geschichte. In der Film- und Spielebranche gedeihen die ausgeklügelten und nicht immer fehlerfreien Systeme weiter prächtig. Das Argument der Inhalteanbieter, der digitale Schild diene dem Schutz vor illegalen Kopien, ist dabei nur eine Seite der Medaille. Es geht auch um die Kontrolle des Produkts: Im Idealfall lässt sich diese mittels DRM auch weit über den Punkt des Verkaufs hinaus ausüben.

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US-Patent auf Online-Musikvertrieb wird neu geprüft

Donnerstag, 8. Januar 2009

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) kann einen weiteren Teilerfolg mit ihrem Patent Busting Project verbuchen. So hat die US-Bürgerrechtsorganisation nach eigenen Angaben erreicht, dass das US-Patentamt ein gewerbliches Schutzrecht in den Händen von Seer Systems auf den Online-Vertrieb von Musik überprüft. Das nun offiziell in Frage gestellte Patent 5,886,274 bezieht sich auf ein System, mit dem unterschiedliche Datenformate in eine Datei zusammengefasst, über das Internet verteilt und dann in einem Abspielgerät angehört werden können.

Der EFF erschien dieser Anspruch ungewöhnlich weit. Sie machte sich daher im Juni auf die Suche nach Hinweisen auf Erfindungen, die bereits vor dem Patent dem darin dokumentierten Stand der Technik entsprachen (“Prior Art”). Im Oktober folgte der Antrag auf eine offizielle Hinterfragung des Schutzrechts.

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UK: Download-Verkäufe beleben Singles-Geschäft

Donnerstag, 8. Januar 2009
London – Die Single-Verkäufe in Großbritannien verbesserten sich 2008 um 33 Prozent – dank eines starken Wachstums im Download-Bereich. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 115 Millionen Singles (physisch und digital) verkauft, wie BBC meldet.Alben von Take That, Girls Aloud und The Killers verhalfen im zurückliegenden Jahr auch dem britischen Album-Geschäft zu einem besseren Jahresendergebnis als erwartet.

 

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Digitaler Kopierschutz

Donnerstag, 8. Januar 2009

Rettet der Apple-Vorstoß die Musikindustrie?

Apple verzichtet in seinem Online-Musikgeschäft iTunes künftig auf den Kopierschutz und hat eine neue Preispolitik angekündigt. Auch Konkurrent Musicload zieht nach. Kann das die kriselnde Musikindustrie retten?

Musik ist die vielleicht beste, älteste und schönste Droge der Welt. Ihr Konsum ist gesundheitlich (meist) unbedenklich. Und mit dem Siegeszug der Internettauschbörsen war sie sogar, wenn auch illegal, kostenlos zu haben. Für die Musikindustrie hatte das Millionenverluste zur Folge. Dann kam Apple, und mit Apple kam auch das Geld zurück. Jetzt könnte es wieder der US-Computerkonzern sein, der der Musikindustrie zumindest einen kleinen Rettungsschirm aufspannt.

 

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