Archiv für Januar 2009

Dossier zur Mashup-Musik

Dienstag, 20. Januar 2009

Mashups nennt man unter anderem auch Musikstücke, die sich aus der gekonnten Zusammensetzung bereits existierender Songs ergeben. Populäre Musik unterschiedlichster Machart trifft dabei aufeinander – und ergibt etwas völlig Neues. Der Trend, der anfangs argwöhnisch von der Plattenindustrie betrachtet wurde und sich in den letzten Jahren in den USA, Europa und Asien immer stärker etabliert, wirft inzwischen erste kommerzielle Erfolge ab: So gehörte etwa das Stück “United State of Pop” von DJ Earworm, das alle Billboard-Top-25-Hits des Jahres 2007 enthielt, mehrere Monate lang zu den 100 meistgespielten Titeln im US-Radio.

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Musikmesse Midem: Web 2.0 statt Plattenvertrag

Dienstag, 20. Januar 2009

Wahlkämpfende Politiker haben das Internet als Geldquelle entdeckt – wie die erfolgreiche Mikrospenden-Kampagne des in diesen Stunden ins Amt eingeführten US-Präsidenten Barack Obama bewies – und auch Musiker profitieren von kleineren und größeren Beträgen aus dem Netz. Während auf der Musikmesse Midem in Cannes angeichts schwerer Zeiten für die Branche vielfach über Geld gesprochen wurde, wollen sich Musiker bei der Finanzierung ihrer Projekt nicht mehr ausschließlich auf die Labels verlassen: Sie entdecken den Fan als Investor.

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Karstadt gibt die Marke “WOM” auf

Montag, 19. Januar 2009

Für die Marke WOM World of Music sucht Karstadt einen Käufer. Das Essener Warenhaus will sich fortan auf sein Kerngeschäft konzentrieren und aus dem Multimedia-Geschäft verabschieden. 1994 hatte sich der KarstadtQuelle-Konzern, heute Arcandor, WOM im Zuge der Hertie-Übernahme einverleibt. 2004 dann wurde verstärkt in die Marke investiert – mit dem Ziel, aus ihr die Multimedia-Marke der Republik zu machen. Diese Bemühungen fanden jetzt ihr Ende.  W&V, Kontakter, S. 6

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Nokia will “Comes with Music” in anderen europäischen Ländern starten

Sonntag, 18. Januar 2009

Einen Durchbruch bei den Lizenzverhandlungen für “Comes With Music” kündigte bei der Musikmesse Midem in Cannes Tero Ojanperä, Executive Vice President Entertainment and Communities bei Nokia an. Der Mobilfunkhersteller werde 2009 mit erheblichen Investitionen die Einführung des Dienstes in weiteren europäischen Ländern vorantreiben, versprach Ojanperä. Bislang gibt es Comes With Music lediglich in Großbritannien.

 

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Britische Musikindustrie und ISPs wollen dem Regulierer zuvorkommen

Sonntag, 18. Januar 2009

Vertreter der britischen Musikbranche und des britischen Providerverbands ISPA fühlen sich nach Hinweisen auf eine gesetzliche Regelung zum raschen Handeln bei einer Lizenz für Musikdownloads gedrängt. Bei der Midemnet, dem Technologieforum der Musikmesse Midem, sagte der Generalsekretar der britischen Internet Service Provider Association (ISPA), Nicholas Lansman, sein Verband habe der Musikwirtschaft ein Treffen mit großen und kleinen Providern vorgeschlagen, um eine Lösung zu finden. Die britische Regierung hatte nach jüngsten Berichten in der Financial Times angekündigt, dem Dauerstreit um eine einfache Lizensierung von Musikdownloads durch eine gesetzliche Regelung ein Ende zu machen.

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Verband der Phonoindustrie IFPI veröffentlicht Jahresbericht »Digital Music Report 2009«

Freitag, 16. Januar 2009

Der Weltverband der Phonoindustrie IFPI zieht in seinem Jahresbericht, der am 16. Januar 2009 in London vorgestellt wurde, eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2008. So sei der Gesamtumsatz legaler Musikdownloads mit 3,7 Mrd. US-Dollar um rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das betreffe sowohl einzelne Lieder als auch vollständige Alben. Gleichzeitig habe sich auch der Anteil bezahlter Downloads an den gesamten Musikverkäufen erhöht und betrage nun 20 Prozent.

 

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US-Musikindustrie will Massenklagen aufgeben

Freitag, 16. Januar 2009

Verwarnen statt verklagen: Die amerikanische Musikindustrie hat gemerkt, dass aufwendige Gerichtsprozesse gegen Raubkopierer wenig Effekt haben, aber viel Image-Schaden bewirken. Laut einem Zeitungsbericht wollen die Plattenfirmen jetzt enger mit den Internet-Providern zusammenarbeiten.

New York/Berlin – Seit 2003 hat die amerikanische Musikindustrie im Kampf gegen Raubkopierer rund 35.000 Menschen auf zum Teil mehrere Hunderttausend Dollar verklagt, berichtet das “Wall Street Journal”, darunter auch mehrere alleinerziehende Mütter, ein 13-jähriges Mädchen und einen Toten. Eine Strategie, die den von Umsatzrückgang gebeutelten Plattenfirmen wenig messbaren Effekt, aber dafür umso mehr Antipathie in der Öffentlichkeit eingebracht hat.

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eMusic-Statistik stützt Long-Tail-Theorie

Freitag, 16. Januar 2009

Seit über vier Jahren steht im digitalen Handel mit Medienprodukten die Long-Tail-Theorie im Raum. Sie besagt – vereinfacht dargestellt -, dass die Zukunft des Mediengeschäfts darin liegt, kleine Stückzahlen von einer Vielzahl von Titeln zu verkaufen. Weil die Vorhaltung eines Vollsortiments im Internet mit wesentlich geringeren Kosten als im stationären Handel verbunden ist, sei eine Loslösung vom Blockbuster-Business wirtschaftlich machbar.

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Preissenkung bei Nokias Musikangebot

Donnerstag, 15. Januar 2009

Der britische Mobilfunkanbieter Carphone Warehouse senkt den Preis für Nokias Musikhandy 5310 XpressMusic, das unter der Marke “Comes With Music” mit einer zwölf Monate gültigen Download-Flatrate für ein ausgewähltes Titelangebot gebündelt ist. Drei Monate nach Markteinführung kostet das Musikhandy noch 82 Pfund (rund 90 Euro) statt zuvor 127 Pfund (rund 140 Euro).

Der Händler erklärt die Senkung mit einer allgemeinen Preisaktion nach Weihnachten, von dem auch andere Modelle betroffen seien. Branchenbeobachter machen in britischen Medien dagegen eine schwache Nachfrage für die Preissenkung verantwortlich. Zudem habe Nokia offenbar Schwierigkeiten, dem Verbraucher das Musikpaket zu erklären, meint ein Analyst in der Londoner Times. Mit Einzelheiten zu “Comes With Music” hält sich der Hersteller bisher zurück, Verkaufszahlen nennt Nokia nicht.

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Größter Virgin Megastore der USA muss schließen

Mittwoch, 14. Januar 2009
Der umsatzstärkste Plattenladen der USA muss Ende März seine Pforten schließen. Weil die Eigentümer der Immobilie im Herzen Manhattans die Verkaufsfläche besser nutzen wollen, muss der Virgin Megastore am Times Square weichen.
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